







E Amara 20 – hpl master
Wird für dich gefertigt – rechne mit 16–24 Wochen. Du bekommst Bescheid, sobald sie fertig ist.
So klingt sie.
Unbearbeitet aufgenommen – am besten mit Kopfhörern.
Mehr als das Instrument.
Immer enthaltenExtras im Wert von 184 € – bei jeder Bestellung dabei.
Das Layout der E Amara
Tippe auf einen Ton, um ihn zu hören.
Über diese Handpan
Die Skala: Amara – die Ewige
Zeitlos, weich, ohne Eile. Amara ist die Skala, in der Musik nicht ankommen muss.
Eine Küste im Westen Irlands. Nebel über dem Wasser, der den ganzen Tag nicht weichen wird. Melodien, die seit Jahrhunderten von Hand zu Hand wandern und deren Urheber niemand mehr kennt – und wenn der letzte Ton verklungen ist, beginnen sie einfach wieder von vorn.
Man nennt diese Tonwelt Celtic Minor. Ihr zweiter Name kommt von der anderen Seite der Erde: Amara, Sanskrit für die Unsterbliche – verwandt mit Amrita, dem Trank, der kein Ende kennt. Zwei Kulturen, zwei Namen, dieselbe Tonleiter. Und beide meinen dasselbe.
Das Geheimnis liegt in einem Ton, der fehlt. Amara ist ein Moll ohne die sechste Stufe – und ausgerechnet die Sexte ist der dunkelste, gespannteste Ton, den das Moll besitzt: jener, an dem eine Melodie sich fangen und zur Ruhe kommen würde. Nimm ihn weg, und dem Moll geht die Schwere verloren. Was bleibt, schwebt zwischen Moll und Dorisch, verträumt und glatt. Nichts drängt zur Auflösung. Eine Melodie in Amara könnte immer weitergehen.
Neben der Kurd ist sie der zweite große Klassiker dieses Instruments. Fast jede Werkstatt der Welt stimmt eine Amara – es ist die Skala, bei der die Zeit am leichtesten verloren geht.
Der Ton, der zurückkehrt: die E Amara 20 Master
Wenn eine Skala von einem fehlenden Ton lebt – was passiert, wenn man ihn zurückgibt?
Dieses Instrument stellt genau diese Frage. Oben ist es reine Amara: zwölf Tonfelder um das E3-Ding, vom B3 hinauf zum A5, und kein einziges trägt das C. Was du dort spielst, zieht weiter. Kein Spannungston, keine Schwere, nur der lange Bogen. Man kann eine Stunde dort oben bleiben und hört nicht auf, weil nichts zu Ende geht.
Und dann drehst du das Instrument und findest den fehlenden Ton. Nicht einmal. Dreimal.
C3, C4, C5. Die Sexte liegt auf der Rückseite in drei Oktaven übereinander, wie drei Stimmen desselben Gedankens: als Bass tief unter dem Ding, als Schatten mitten in der Melodie, als hohes Licht darüber. Du kannst sie holen, wann du willst – und ebenso gut nie. Ein Anschlag von unten, und die Melodie, die eben noch schwerelos war, bekommt einen Grund. Ein zweiter, und sie hebt wieder ab.
Zwei Handpans in einer, und der Daumen entscheidet. Die sieben Bottom-Töne vervollständigen die Skala zum vollen e-Moll; mit C3 und D3 reicht das Fundament unter das Ding hinab, bis hinauf zum A5 spannt sich der Bogen über fast drei Oktaven.
Damit das trägt, braucht es Stahl, der Zeit hat. Gebaut ist sie aus Arden Steel®, unserem 1,25 mm starken Material mit einem Viertel mehr Stärke als üblich. Mehr Material bedeutet mehr Ruhe im Schwingen: Die Töne stehen tiefer, klingen länger nach und tragen einander, statt sich zu überlagern. Zehn bis zwölf Stimmphasen von Hand, mit langen Ruhezeiten dazwischen.
Was daraus entsteht, ist vollmundig, tief und vielschichtig, mit einer erhabenen Gelassenheit. Ein einziger Basston öffnet den Raum und hält ihn – lange genug, dass du hörst, was er mit dem Zimmer macht, in dem du sitzt – während die Melodie darüber weiterzieht und nicht ankommt.
Für das Spiel, das weiterfließt: der späte Abend, eine Melodie ohne Eile – und irgendwann merkst du, dass du längst aufgehört hast zu zählen.
Technische Daten
| Serie | Master |
| Skala | E Amara |
| Tonart | e-Moll |
| Tonzahl | 20 |
| Ding | E3 |
| Tonumfang | C3–A5 |
| Stimmung | 440 Hz oder 432 Hz |
| Material | Arden Steel |
| Materialstärke | 1,25 mm |
| Durchmesser | 53 cm |
| Höhe | 28 cm |
| Gewicht | ca. 5 kg |
| Hersteller | hpl instruments |
| Fertigung | Made-to-order · 16 bis 24 Wochen |
Die Master-Serie. Die Tiefe.
Vollmundig, tief und vielschichtig: Ein einziger Ton öffnet den Raum und hält ihn – und wenn du weiterspielst, trägt sie ganze Kompositionen, von zart und fein bis voll und stark. Eine Master strahlt eine erhabene Gelassenheit aus. Es ist ein Klang, der im Herzen ankommt.
Möglich macht ihn Arden Steel: unser Stahl für diese Serie, 1,25 mm stark – ein Viertel mehr Materialstärke als üblich. Mehr Material bedeutet mehr Ruhe im Schwingen: Die Töne stehen tiefer, klingen länger nach und tragen einander. Zehn bis zwölf Stimmphasen von Hand, mit langen Ruhezeiten dazwischen, geben jedem Instrument die Zeit, die dieser Stahl braucht.
Jede Master kommt mit 3 Jahren Stimmgarantie, dem Handpan Grundkurs und 3 Monaten Handpan Family Plus, unserer Lern- und Community-Plattform – dazu 30 Tage Zeit zum Ankommen und ein Echtheitszertifikat.
Alle Master-Handpans entdeckenHandgefertigte Instrumente.
Jede E Amara 20 durchläuft denselben Weg – ob sie schon fertig bei uns steht oder gerade für dich entsteht: zehn bis vierzehn Wochen sorgfältige Handarbeit. Ein Wechselspiel aus Hämmern, Hitze und Ruhephasen.
Tonfelder anlegen
Die Grundform ist präzise vorgeprägt – gleiche Materialstärke, saubere Geometrie. Alles Weitere ist Handarbeit: Feld für Feld, mit unzähligen Hammerschlägen. Hier entscheidet sich, wo jeder Ton sitzt.
Stimmen, erhitzen, ruhen – immer wieder
Jedes Feld wird von Hand gestimmt, dann wird das Instrument erhitzt – und ruht. Dieser Kreislauf wiederholt sich 8–12× über den ganzen Bau, bei offener Schale, mit Ruhephasen oft über Tage. Zu schnelles Stimmen wandert zurück.
Verbinden & final feinstimmen
Ober- und Unterschale werden verbunden – allein der Kleber härtet 7–10 Tage, bevor weitergearbeitet werden darf. Danach folgen weitere Stimmschleifen durchs Schallloch. Erst wenn das ganze Instrument zusammenklingt, wird es freigegeben – mit Echtheitszertifikat.
Viele, viele Stunden.
Zwischen dem ersten Hammerschlag und dem Echtheitszertifikat liegen zahllose Arbeitsstunden, verteilt über Wochen – stimmen, ruhen lassen, nachstimmen, wieder ruhen lassen. Diese Zeit kann man nicht abkürzen, ohne dass man es später hört. Genau sie ist der Unterschied zwischen einer Handpan, die klingt – und einer, die berührt.
Das solltest du über Handpans wissen.
Eine Handpan ist ein handgemachtes Instrument aus Stahl. Lebendig, individuell, ehrlich. Damit dich nach dem Auspacken nichts überrascht: Das hier ist alles normal.
Jede ist ein Unikat – in Optik und Klang
Jede Handpan wird von Hand gehämmert und von Hand gestimmt. Hammerspuren, feine Kratzer und leichte Unterschiede in der Oberfläche gehören zur Handarbeit dazu – sie sind kein Mangel, sondern ihre Handschrift.
Auch der Klang: Zwei Handpans derselben Skala sind Geschwister, keine Kopien. Fotos und Klangvideos zeigen ein Exemplar der Serie – deines darf in Details davon abweichen.
Die Farbe lebt
Die Färbung entsteht bei der Wärmebehandlung des Stahls – keine Lackierung, und bei jedem Instrument ist sie etwas anders. Auf dem Bildschirm wirkt sie zudem anders als später auf deinem Schoß.
An den Spielstellen verändert sie sich mit der Zeit: mal heller, mal dunkler. Mal kann das ganz schnell gehen, manchmal dauert es etwas. Das ist die Patina – ein vollkommen normaler Prozess des Materials, der erzählt, dass dein Instrument gespielt wird. Sie lässt Klang und Stimmung unberührt.
Der Klang wandert mit dem Wetter
Stahl reagiert auf Temperatur. An warmen Tagen klingt deine Handpan einen Hauch anders als an kalten. Draußen anders als drinnen. Das ist Physik, keine Verstimmung. Sobald sie im Raumklima angekommen ist, sitzt wieder alles.
Nur echte Hitze mag sie nicht. Pralle Sommersonne und das aufgeheizte Auto bitte vermeiden.
Ein Instrument, das mitschwingt
Spielst du einen Ton, schwingen die benachbarten Tonfelder leise mit. Das ist keine Unsauberkeit. Die Töne einer Handpan sind aufeinander abgestimmt, sie hängen zusammen und antworten einander.
Hinter jedem Ton liegt so ein feiner Klangteppich. Der gehört zum Instrument. Wie viel davon ein Instrument zeigt, ist eine Entscheidung beim Bauen.
Warum ein Stimmgerät hier nicht das letzte Wort hat
In jedem Tonfeld schwingen drei gestimmte Töne zugleich: der Grundton, seine Oktave und die Quinte darüber. Deshalb klingt schon ein einzelner Anschlag so voll.
Schlägst du einen Ton an, antworten die Nachbarfelder. Sie schwingen mit, hohe Obertöne kommen dazu. Das nennt man Aktivierung. Ein wenig davon gehört dazu und macht den vollen Klang aus. Zu viel davon will niemand – genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Ein Stimmgerät kann das nicht bewerten. Es misst einen Ton gegen einen festen Wert. Bei einer Handpan zählt aber, wie alle Töne zusammen klingen.
Und wenn wirklich etwas nicht stimmt? Dafür brauchst du kein Gerät. Ein verstimmter Ton wabert und schwebt hörbar. Das fällt sofort auf, auch ohne geübtes Ohr. Wenn dir eine Handpan gut klingt, ist sie gut gestimmt.
Warum perfekt gestimmt nicht gut heißt
Bei einer handgestimmten Handpan weichen einzelne Töne bewusst von der Norm ab. Fünf Cent sind normal, zehn kommen vor, in Einzelfällen sind es zwanzig. Ein Cent ist ein Hundertstel Halbton – wer eine App draufhält, erschrickt. Zu Unrecht.
Perfekt gestimmt heißt bei einer Handpan nicht gut. Stimmt man jedes Tonfeld exakt auf den Sollwert, stehen die Felder in perfekten Frequenzverhältnissen zueinander – und schaukeln sich gegenseitig auf. Du schlägst einen Ton an, und die halbe Handpan klingt ungefragt mit. In der Handpan-Welt heißt das Aktivierung und gilt als Makel.
Deshalb wird bewusst verstimmt. Ein Tuner nimmt einzelne Töne aus dem perfekten Verhältnis heraus, damit die Felder sich gegenseitig in Ruhe lassen. Welcher Ton, wie weit, in welche Richtung – das entscheidet er nach Gehör, bei jedem Instrument neu. Dafür gibt es keine Tabelle.
Das lernt man in Jahren, oft in Jahrzehnten. Es ist der Teil der Arbeit, für den es Meistertuner braucht – und der Grund, warum Handpans so viel kosten.
Deine Hände formen den Klang
In unseren Klangvideos spielen geübte Hände in ruhiger Umgebung. Bei dir zu Hause klingt der Raum anders. Und dein Anschlag entwickelt sich mit jeder Woche: Je weicher er wird, desto mehr öffnet sich der Klang.
Genau dafür ist der Handpan Grundkurs bei jedem Instrument dabei.
Berührung hinterlässt Spuren
Fingerabdrücke und Handschweiß gehören zum Spielen dazu. Ein weiches Tuch nach der Session, ab und zu ein hauchdünner Film unseres Pflegeöls. Mehr braucht dein Instrument nicht.
Die ausführliche Pflegeanleitung liegt jeder Lieferung bei.
Geprüft, bevor sie zu dir reist
Wir prüfen jede Handpan selbst: gespielt, gehört, angesehen und bei Bedarf nachgestimmt. Erst dann tritt sie den Weg zu dir an.
Und danach lassen wir dich nicht allein. Du hast 30 Tage Zufriedenheitsgarantie ab Erhalt und 3 Jahre Stimmgarantie.
Anfertigung: Wartezeit und Zahlung in zwei Hälften
Ist deine Wunsch-Handpan nicht auf Lager, wird sie für dich gefertigt: geformt, von Hand gestimmt und in mehreren Stimmphasen zur Ruhe gebracht, bevor wir sie einzeln prüfen. Rechne mit 16–24 Wochen – davon rund 10–14 Wochen reine Handarbeit. Du bekommst Bescheid, sobald sie fertig ist.
Du musst dabei nicht alles auf einmal zahlen: Bei der Bestellung zahlst du die Hälfte an – der Rest wird erst fällig, wenn deine Handpan fertig ist und zu dir reist.
Nichts davon ist Kleingedrucktes. Es ist das Wesen eines handgemachten Instruments. Wenn dich nach dem Auspacken doch etwas wundert: Schreib uns. Wir hören gemeinsam hin.
Deine Sicherheiten.
Nach Lieferung in Ruhe spielen. Nicht überzeugt? Geld zurück.
Verstimmt sie sich ohne erkennbaren Grund, stimmen wir kostenlos nach.
Liegt jeder Bestellung bei – dokumentiert, was du in den Händen hältst.
Versichert, mit Sendungsverfolgung und transportsicher verpackt – ab 80 €
Alles direkt, in zwei Hälften (bei Vorbestellung) oder in Raten – wie es dir passt.
Sicher und transparent einkaufen. Geprüfter Online-Shop mit Trusted Shops Gütesiegel – und für Fragen sind wir auch nach dem Kauf persönlich für dich da. Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt unberührt, jede Eile ist überflüssig.