


F# Low Pygmy 21 - hpl signature
Wird für dich gefertigt – rechne mit 12–18 Wochen. Du bekommst Bescheid, sobald sie fertig ist.
Mehr als das Instrument.
Immer enthaltenExtras im Wert von 303 € – bei jeder Bestellung dabei.
So klingt sie.
Unbearbeitet aufgenommen – am besten mit Kopfhörern.
Der Klang der F# Low Pygmy
Über diese Handpan
Die Skala: Pygmy — der uralte Puls
Im Regenwald Zentralafrikas leben Gemeinschaften, deren Musik zu den ältesten lebendigen Traditionen der Menschheit zählt — die Aka, die Baka, die Mbuti. Musik ist dort kein Auftritt, sondern Alltag: Stimmen, die sich ineinander verschränken, Rhythmen, die Mädchen mit den Händen auf Wasser trommeln, Muster, die kreisen, bis der Kreis selbst zu tragen beginnt.
Die Pygmy-Skala der Handpan-Welt ist eine Verneigung vor dieser Idee — keine Kopie ihrer Musik, sondern eine künstlerische Hommage an ihr Herz: dass Musik im Kreis gehen darf, und der Kreis das Ziel ist. Fünf Töne bilden sie, und ihr Geheimnis ist ein einziger enger Schritt: ein Halbton mitten in einer Skala, deren übrige Töne weit auseinanderliegen. Dieser eine Schritt gibt ihr das Dunkle, leicht Orientalische — alles andere darf sich frei bewegen. Darum passt hier fast alles zu allem, und darum kann man in ihr versinken.
Sie gehört zu den ältesten Stimmungen, die je auf Handpans gestimmt wurden, und ihr Charakter ist über die Jahre derselbe geblieben: erdig und dunkel, kreisend und hypnotisch. Eine Skala, die weniger erzählt als atmet.
Der Herzschlag: die F# Low Pygmy 21
Manche Instrumente erzählen. Dieses hier pulsiert. Sein Herz schlägt auf dem F#3 — dem klassischen Ding der Low Pygmy — und der erste Ton daneben ist der kleinste Schritt: das G#3. Aus diesem kleinen Schritt entsteht alles, denn wo andere Skalen aufsteigen, beginnt diese zu kreisen.
Die Oberseite ist reine Pentatonik: Alle elf Tonfelder gehören zu den fünf Pygmy-Tönen, alles, was du greifst, gehört zusammen — der Kreis dreht sich wie von selbst. Die Unterseite erweitert das Feld: Neun Bottom-Töne, die mit D3 und E3 unter das Ding hinabreichen, mit B und D die Pentatonik ins volle f#-Moll aufschließen — und mit dem C#6 den höchsten Ton unseres Signature-Programms setzen. Einundzwanzig Töne insgesamt: mehr als jedes andere Instrument unserer Signature-Welt.
Die Signature-Abstimmung macht daraus das Puls-Instrument: keramisches Timbre, präzise Kante, sofortige Ansprache — damit jeder Schlag im Groove einzeln steht, auch wenn das Muster längst kreist. Ein Instrument für Spieler, die Rhythmus denken: Percussion-Hände, Loop-Köpfe, Trance-Sucher.
Für das Spiel am Feuer: ein Muster, das sich wiederholt — und mit jeder Runde kommt ein Ton dazu, bis niemand mehr sagt, wo es angefangen hat.
Technische Daten
| Serie | Signature |
| Skala | F# Low Pygmy |
| Tonart | f#-Moll (pentatonisch geprägt) |
| Tonzahl | 21 |
| Ding | F#3 |
| Tonumfang | D3–C#6 |
| Stimmung | 440 Hz oder 432 Hz |
| Material | Ferritischer Edelstahl (AISI 441) |
| Materialstärke | 1,0 mm |
| Durchmesser | 53.0 cm |
| Höhe | 26.0 cm |
| Gewicht | ca. 4,5 kg |
| Hersteller | hpl instruments |
| Fertigung | Made-to-order · 12 bis 18 Wochen |
Die Signature-Serie. Der Puls.
Kristallin und präzise, mit keramischem Timbre: Die Signature ist unsere Klangwelt für perkussives, ausdrucksstarkes Spiel. Jeder Anschlag bekommt eine Kontur, jeder Ton eine klare Kante – und über dem Glanz liegt dieser hauchdünne, fast mystische Schleier, der ihren Klang unverwechselbar macht. Sie antwortet sofort – und behält ihr Geheimnis.
Ihr Charakter kommt aus zwei Welten: Die Signature verbindet die Klarheit der frühen, nitrierten Instrumente mit der tragenden Resonanz moderner Edelstahl-Handpans. Gefertigt wird sie aus ferritischem Edelstahl (AISI 441) – ein Stahl, der sich spürbar dicht und stabil anfühlt und Resonanz und Fülle mitbringt; unsere Klangschmiedin formt daraus in sieben bis acht Stimmphasen von Hand die Klarheit. Auch wenn die Hände Tempo aufnehmen, bleibt jeder Ton definiert: Der Sustain trägt, ohne zu verschwimmen.
Handgefertigte Instrumente.
Jede F# Low Pygmy 21 durchläuft denselben Weg – ob sie schon fertig bei uns steht oder gerade für dich entsteht: zehn bis vierzehn Wochen sorgfältige Handarbeit. Ein Wechselspiel aus Hämmern, Hitze und Ruhephasen.
Tonfelder anlegen
Die Grundform ist präzise vorgeprägt – gleiche Materialstärke, saubere Geometrie. Alles Weitere ist Handarbeit: Feld für Feld, mit unzähligen Hammerschlägen. Hier entscheidet sich, wo jeder Ton sitzt.
Stimmen, erhitzen, ruhen – immer wieder
Jedes Feld wird von Hand gestimmt, dann wird das Instrument erhitzt – und ruht. Dieser Kreislauf wiederholt sich 8–12× über den ganzen Bau, bei offener Schale, mit Ruhephasen oft über Tage. Zu schnelles Stimmen wandert zurück.
Verbinden & final feinstimmen
Ober- und Unterschale werden verbunden – allein der Kleber härtet 7–10 Tage, bevor weitergearbeitet werden darf. Danach folgen weitere Stimmschleifen durchs Schallloch. Erst wenn das ganze Instrument zusammenklingt, wird es freigegeben – mit Stimmzertifikat.
Viele, viele Stunden.
Zwischen dem ersten Hammerschlag und dem Stimmzertifikat liegen zahllose Arbeitsstunden, verteilt über Wochen – stimmen, ruhen lassen, nachstimmen, wieder ruhen lassen. Diese Zeit kann man nicht abkürzen, ohne dass man es später hört. Genau sie ist der Unterschied zwischen einer Handpan, die klingt – und einer, die berührt.
Das solltest du über Handpans wissen.
Eine Handpan ist ein handgemachtes Instrument aus Stahl. Lebendig, individuell, ehrlich. Damit dich nach dem Auspacken nichts überrascht: Das hier ist alles normal.
Jede ist ein Unikat – in Optik und Klang
Jede Handpan wird von Hand gehämmert und von Hand gestimmt. Hammerspuren, feine Kratzer und leichte Unterschiede in der Oberfläche gehören zur Handarbeit dazu – sie sind kein Mangel, sondern ihre Handschrift.
Auch der Klang: Zwei Handpans derselben Skala sind Geschwister, keine Kopien. Fotos und Klangvideos zeigen ein Exemplar der Serie – deines darf in Details davon abweichen.
Die Farbe lebt
Die Färbung entsteht bei der Wärmebehandlung des Stahls – keine Lackierung, und bei jedem Instrument ist sie etwas anders. Auf dem Bildschirm wirkt sie zudem anders als später auf deinem Schoß.
An den Spielstellen verändert sie sich mit der Zeit: mal heller, mal dunkler. Mal kann das ganz schnell gehen, manchmal dauert es etwas. Das ist die Patina – ein vollkommen normaler Prozess des Materials, der erzählt, dass dein Instrument gespielt wird. Sie lässt Klang und Stimmung unberührt.
Der Klang wandert mit dem Wetter
Stahl reagiert auf Temperatur. An warmen Tagen klingt deine Handpan einen Hauch anders als an kalten. Draußen anders als drinnen. Das ist Physik, keine Verstimmung. Sobald sie im Raumklima angekommen ist, sitzt wieder alles.
Nur echte Hitze mag sie nicht. Pralle Sommersonne und das aufgeheizte Auto bitte vermeiden.
Ein Instrument, das mitschwingt
Spielst du einen Ton, schwingen die benachbarten Tonfelder leise mit. Das ist keine Unsauberkeit. Die Töne einer Handpan sind aufeinander abgestimmt, sie hängen zusammen und antworten einander.
Hinter jedem Ton liegt so ein feiner Klangteppich. Der gehört zum Instrument. Wie viel davon ein Instrument zeigt, ist eine Entscheidung beim Bauen.
Warum ein Stimmgerät hier nicht das letzte Wort hat
In jedem Tonfeld schwingen drei gestimmte Töne zugleich: der Grundton, seine Oktave und die Quinte darüber. Deshalb klingt schon ein einzelner Anschlag so voll.
Schlägst du einen Ton an, antworten die Nachbarfelder. Sie schwingen mit, hohe Obertöne kommen dazu. Das nennt man Aktivierung. Ein wenig davon gehört dazu und macht den vollen Klang aus. Zu viel davon will niemand – genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Ein Stimmgerät kann das nicht bewerten. Es misst einen Ton gegen einen festen Wert. Bei einer Handpan zählt aber, wie alle Töne zusammen klingen.
Und wenn wirklich etwas nicht stimmt? Dafür brauchst du kein Gerät. Ein verstimmter Ton wabert und schwebt hörbar. Das fällt sofort auf, auch ohne geübtes Ohr. Wenn dir eine Handpan gut klingt, ist sie gut gestimmt.
Warum perfekt gestimmt nicht gut heißt
Bei einer handgestimmten Handpan weichen einzelne Töne bewusst von der Norm ab. Fünf Cent sind normal, zehn kommen vor, in Einzelfällen sind es zwanzig. Ein Cent ist ein Hundertstel Halbton – wer eine App draufhält, erschrickt. Zu Unrecht.
Perfekt gestimmt heißt bei einer Handpan nicht gut. Stimmt man jedes Tonfeld exakt auf den Sollwert, stehen die Felder in perfekten Frequenzverhältnissen zueinander – und schaukeln sich gegenseitig auf. Du schlägst einen Ton an, und die halbe Handpan klingt ungefragt mit. In der Handpan-Welt heißt das Aktivierung und gilt als Makel.
Deshalb wird bewusst verstimmt. Ein Tuner nimmt einzelne Töne aus dem perfekten Verhältnis heraus, damit die Felder sich gegenseitig in Ruhe lassen. Welcher Ton, wie weit, in welche Richtung – das entscheidet er nach Gehör, bei jedem Instrument neu. Dafür gibt es keine Tabelle.
Das lernt man in Jahren, oft in Jahrzehnten. Es ist der Teil der Arbeit, für den es Meistertuner braucht – und der Grund, warum Handpans so viel kosten.
Deine Hände formen den Klang
In unseren Klangvideos spielen geübte Hände in ruhiger Umgebung. Bei dir zu Hause klingt der Raum anders. Und dein Anschlag entwickelt sich mit jeder Woche: Je weicher er wird, desto mehr öffnet sich der Klang.
Genau dafür ist der Handpan Grundkurs bei jedem Instrument dabei.
Berührung hinterlässt Spuren
Fingerabdrücke und Handschweiß gehören zum Spielen dazu. Ein weiches Tuch nach der Session, ab und zu ein hauchdünner Film unseres Pflegeöls. Mehr braucht dein Instrument nicht.
Die ausführliche Pflegeanleitung liegt jeder Lieferung bei.
Geprüft, bevor sie zu dir reist
Wir prüfen jede Handpan selbst: gespielt, gehört, angesehen und bei Bedarf nachgestimmt. Erst dann tritt sie den Weg zu dir an.
Und danach lassen wir dich nicht allein. Du hast 30 Tage Zufriedenheitsgarantie und 3 Jahre Stimmgarantie.
Anfertigung: Wartezeit und Zahlung in zwei Hälften
Ist deine Wunsch-Handpan nicht auf Lager, wird sie für dich gefertigt: geformt, von Hand gestimmt und in mehreren Stimmphasen zur Ruhe gebracht, bevor wir sie einzeln prüfen. Rechne mit 12–18 Wochen – davon rund 10–14 Wochen reine Handarbeit. Du bekommst Bescheid, sobald sie fertig ist.
Du musst dabei nicht alles auf einmal zahlen: Bei der Bestellung zahlst du die Hälfte an – der Rest wird erst fällig, wenn deine Handpan fertig ist und zu dir reist.
Nichts davon ist Kleingedrucktes. Es ist das Wesen eines handgemachten Instruments. Wenn dich nach dem Auspacken doch etwas wundert: Schreib uns. Wir hören gemeinsam hin.
Deine Sicherheiten.
Nach Lieferung in Ruhe spielen. Nicht überzeugt? Geld zurück.
Verstimmt sie sich ohne erkennbaren Grund, stimmen wir kostenlos nach.
Fast alle bleiben. Das sagt mehr als jedes Versprechen.
Liegt jeder Bestellung bei – dokumentiert, was du in den Händen hältst.
Versichert, mit Sendungsverfolgung und transportsicher verpackt - ab 80€
Alles direkt, in zwei Hälften (bei Vorbestellung) oder in Raten – wie es dir passt.
Sicher und transparent einkaufen. Geprüfter Online-Shop mit Trusted Shops Gütesiegel – und für Fragen sind wir auch nach dem Kauf persönlich für dich da. Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt unberührt, jede Eile ist überflüssig.


